Tron-Legende geht weiter
Geschrieben von: Stefan
Am 27. Januar startet "Tron: Legacy" in den deutschen Kinos nach einem gelungenen US-Start. Der neue und alte Hauptdarsteller Jeff Bridges führt den Zuschauer zurück in die Vergangenheit der Zukunft. 1982 kam die Vision des Regisseurs und Autors Steven Lisberger eines elektronischen Paralleluniversums in die Kinos. Jeff Bridges spielte den Programmierer Kevin Flynn, der ein Komplott im IT-Konzern Encom aufdecken will. Als er ertappt wird, transferiert man ihn per Laser in den Encom-Mainframe. Der digitalisierte Nutzer Flynn tritt nun gegen das böse Master Control Program an, das die Datenpopulation unterdrückt. Die Grafiker gestalteten damals einen Mix aus traditioneller Animation, Realfilm und innovativer Computergrafik mit Wesen in neonleuchtenden Bodysuits und schillernden Frisbees.
Zunächst nur kommerziell ein Erfolg, entfaltete sich die Wirkung von Lisbergers Film erst später. Er inspirierte Filmemacher wie den Pixar-Pionier John Lasseter. Die Fortsetzung von Regisseur Joseph Kosinski modernisiert das damals so innovative Design nur sehr sparsam. Aufgegriffen werden ebenfalls die zentralen Motive des Originalfilms. 20 Jahre nach dem Verschwinden von Kevin Flynn im Jahr 1989 stößt Flynns verwaister Sohn Sam auf ein verstecktes Terminal und wird in die digitale Dimension gerissen. Der Film verbindet die Elemente eines Action-Spektakels mit einem Trip durch ein künstliches Wunderland. Korrespondierend zu dem beeindruckenden 3-D-Bilderbogen stammt die Filmmusik von dem französischen Elektro-Duos Daft Punk, die etwas Clubgefühl in den Kinosaal transportieren. Jeff Bridges spielt dank digitaler Straffung seiner Gesichtszüge sowohl den jungen Kevin Flynn als auch den Clu.